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TU Berlin

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SFB 1026: Sustainable Manufacturing - Shaping Global Value Creation

Energiewende, Elektroautos, Passivhäuser: Die Suche nach einer zukunftstauglichen Lebensweise beherrscht die öffentliche Diskussion. Pünktlich zum offiziellen Wissenschaftsjahr der Nachhaltigkeit 2012 hat der Sonderforschungsbereich (SFB) 1026 „Sustainable Manufacturing – Shaping Global Value Creation" seine Arbeit aufgenommen.
In dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten interdisziplinären Großprojekt entwickeln rund 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nachhaltige Produktionstechnologien und -strategien. Das Ziel: Größerer Wohlstand für mehr Menschen bei weniger Ressourcenverbrauch.

Ziel von nachhaltiger Produktion
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Bei nachhaltiger Produktionstechnik geht es um mehr als die reine Technologie. Die technologischen Lösungen müssen sich am Bedarf orientieren – einem zukünftigen Bedarf. Sie müssen sich in vorhandene Produktionsstrukturen der globalen Wettbewerbsarena einfügen oder in der Lage sein, diese zu verändern. Sie müssen gesellschaftlichen Ansprüchen genügen, einer ökologischen Bewertung standhalten und wirtschaftliche Rentabilität versprechen. Schließlich müssen sie, wie jede Neuerung, auch überzeugend vermittelt werden, um Anwendung zu finden.

Nachhaltigkeitsdimensionen
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Daraus leitet sich die Grundausrichtung des SFB 1026 ab: Es gilt, die rational gebotene Nachhaltigkeit unter Nutzung der marktwirtschaftlichen Dynamiken von Kooperation und Wettbewerb durch technologische Innovation zu fördern,  und zwar in allen drei Nachhaltigkeitsdimensionen – ökonomisch, ökologisch und sozial. Konkret bedeutet dies bspw. verstärkte Ausrichtung auf Nutzen- statt Produktverkauf im ökonomischen Bereich, Ressourceneinsparung durch Kreislaufführung und verantwortungsvolle Umstellung auf nachwachsende Rohstoffe im ökologischen und eine deutliche Verbesserung der Nachhaltigkeitsvermittlung in die breite Gesellschaft hinein im sozialen.

Globale Wertschöpfung aus der wissenschaftlichen Perspektive des SFB 1026
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Den wissenschaftlichen Ausgangspunkt bietet dabei das Modell globaler Wertschöpfung als vielfach verknüpftes Netz aus Wertschöpfungsmodulen mit ihren jeweiligen Wertschöpfungsfaktoren. Zur Durchdringung der komplizierten Netzstruktur konzentriert sich der SFB 1026 zunächst auf die Wertschöpfungsnetze der Lebensweltbereiche Produktion, Energie und Mobilität.

 

Architektur des SFB 1026
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Der Ansatz spiegelt sich in dem ganzheitlichen Forschungsprogramm des Sonderforschungsbereichs wider. Die produktionstechnischen Lösungen sind eingebettet in die Projektbereiche Strategiebildung und Wissensvermittlung. Die Mitarbeiter des SFB nutzen ihr Expertenwissen aus den Feldern Ökonomie, Umwelttechnik, Sozialwissenschaften, Mathematik, Produktionstechnik, Informationstechnik und Öffentlichkeitsarbeit, um sich den anspruchsvollen Zielen des SFB in konkreten Projekten anzunähern.
Weitere Informationen zum SFB 1026 unter www.sustainable-manufacturing.net.

Sprecherhochschule

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Beteiligte Institutionen

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