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TU Berlin

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Sonderforschungsbereich 281 Demontagefabriken

Ziel

Die mit der Vision globalen Wohlstands verbundenen gesellschaftlichen,ökonomischen und ökologischen Rahmenbedingungen zwingen zu einem Umdenken in der traditionellen Industriegesellschaft. EineErhöhung der Nutzenproduktivität von Ressourcen ist aus politischen undGründen der Ressourcenverfügbarkeit geboten. Die Quellen-Senken- Wirtschaft ist in eine Kreislaufwirtschaft zu verwandeln. Dieses ökologische Zielkann mit technologischer Entwicklung unter Nutzung marktwirtschaftlicherDynamik im Rahmen gesetzlicher Anreize leichter erreicht werden. Innerhalb einer Kreislaufwirtschaft nimmt die Demontage eine Verknüpfungsfunktion ein.

Vorgehen

Durch Demontage und Remontage lassen sich für gebrauchte Produkte und Komponenten neue Nutzungsphasen erschließen und die Nutzenproduktivität erhöhen. Der Sonderforschungsbereich 281 entwickelt neuartige Verfahren und Werkzeuge für die Demontage, untersucht logistische und architektonische Strukturen, erarbeitet Grundlagen zur ökologischen und ökonomischen Bewertung von Produkten und Prozessen und stellt Methoden und Informationstechnik für die demontagegerechte Produktgestaltung bereit. Hybride Pilot-Demontagesysteme wurden für die Produktklassen Elektrogroßgeräte und Verbrennungsmotoren sowie für Mobiltelefone entwickelt.

In teilprojektübergreifenden Studien wurde an den Beispielen Mobiltelefon und Flachbildschirm gezeigt, dass eine Ressourcenintensivierung durch neue Nutzungsphasen wirtschaftlich durchsetzbar ist. Neben der Umsetzung innovativer Demontagetechnologien wurden geeignete Anpassungsprozessketten entwickelt, eine Anpassungsfabrik geplant und ein nach Verwendungskriterien modularisiertes Gehäuse konstruiert.

Enge Kooperationen bestehen mit internationalen Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen, wie z.B. dem Center for Intelligent Maintenance Systems (IMS) der University of Michigan und University of Wisconsin, USA, dem Núcleo de Manufatura Avançada an der Universidade de São Paulo (USP), Brasilien sowie mit dem Remanufacturer von Mobiltelefonen ReCellular Inc., USA.

Enge Kooperationen bestehen mit internationalen Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen, wie z.B. dem Center for Intelligent Maintenance Systems (IMS) der University of Michigan und University of Wisconsin, USA, dem Núcleo de Manufatura Avançada an der Universidade de São Paulo (USP), Brasilien sowie mit dem Remanufacturer von Mobiltelefonen ReCellular Inc., USA.

Förderung

Dieses Projekt wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

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