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TU Berlin

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MaRess - Materialeffizienz und Ressourcenschonung

Untersuchung von Stoffströmen, Branchen, Bedürfnisfeldern sowie Entwicklung von Strategien und Instrumenten

Umweltbelastungen durch die Entnahme und Nutzung von Ressourcen, die damit verbundenen Emissionen und auch die Entsorgung von Abfällen führen direkt zu ökologischen und in der Folge auch zu sozialen und ökonomischen Problemen. Versorgungsunsicherheit, Ressourcenknappheit, die sich daran entzündenden internationalen Rohstoffkonflikte, hohe und stark fluktuierende Rohstoffpreise können zu starken ökonomischen und sozialen Verwerfungen in allen Ländern der Erde führen. Die Wettbewerbsnachteile, die durch eine ineffiziente Ressourcennutzung entstehen, gefährden die Entwicklung von Unternehmen und Arbeitsplätzen. Die Steigerung der Ressourceneffizienz wird daher in der nationalen und internationalen Politik zunehmend zum Top-Thema.

Vor diesem Hintergrund beauftragten das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt 31 Projektpartner unter Leitung des Wuppertal Instituts mit dem Forschungsprojekt "Materialeffizienz und Ressourcenschonung" (MaRess).

Schwerpunkte des Projektes:

  • Ermittlung der Potenziale der Ressourceneffizienzsteigerung
  • Entwicklung von Ansätzen für zielgruppenspezifische Ressourceneffizienzpolitiken
  • Wirkungsanalyse auf gesamt- und betriebswirtschaftlicher Ebene
  • Wissenschaftliche Begleitung der konkreten Umsetzung und des Agenda Setting sowie die Verbreitung der Ergebnisse

Das Fachgebiet Montagetechnik und Fabrikbetrieb der TU Berlin beteiligt sich an Arbeitspaket 1:

Identifikation und Potenzialanalyse von Innovativen Ressourceneffizienssteigernden Leitprodukten, Leittechnologien und Leitmärkten

In Arbeitspaket 1 werden Produkte und Technologien mit hohem Ressourceneffizienzpotenzial identifiziert (Leitprodukte und Leittechnologien) und Märkte zur Bereitstellung ressourceneffizienter Produkte untersucht (Leitmärkte). Ergebnis ist eine Liste zentraler innovativer Ressourceneffizienz steigernder Leitprodukte und Leittechnologien. Auf dieser Basis erfolgt die tiefer gehende Ermittlung der Ressourceneffizienzpotenziale von ca. 20 ausgewählten Leitprodukten und -technologien. Die Verbindung zu innovativen Dienstleistungsangeboten, die die Erschließung von Leitmärkten erst ermöglichen, wird dabei berücksichtigt.

Inhalte und methodische Vorgehensweise:

  • Auswahl innovativer ressourceneffizienzsteigernder Leitprodukte und -technologien, differenziert nach geeigneten Bereichen, wie z.B. Branchen, Bedürfnisfeldern, Produktgruppen, Technologien.
  • Die Auswahl wird durch eine Umfrage zu Leitprodukten und -technologien sowie internationalen Erfahrungen in Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern ergänzt.
  • Für die ermittelten Felder wird durch ein Expertennetzwerk mit darin eingebundenem Diplomandenprogramm eine Ressourceneffizienzpotenzialanalyse durchgeführt.
  • Durch das Diplomandenprogramm "Ressourceneffizienzpotenziale" werden unter enger Begleitung von Expert(inn)en vertiefende Analysen durchgeführt.

Projektpartner

  • Trifolium - Beratungsgesellschaft mbH
  • Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO)
  • UNEP/Wuppertal Institute Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP)
  • Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH)
  • Technische Universität Berlin
  • Technische Universität Darmstadt
  • Technische Universität Dresden
  • Universität Kassel
  • Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT
  • ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH
  • BASF SE
  • ThyssenKrupp AG
  • Daimler AG
  • Effizienz-Agentur NRW
  • Deutsche Materialeffizienzagentur (demea)

Förderung

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und vom Umweltbundesamt (UBA) gefördert.

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