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TU Berlin

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Embedded Watchdog Agent/Life Cycle Unit (EWA/LCU) - Diagnose von Standardkomponenten

Zielsetzung

Für die zuverlässige Zustandsbestimmung, Diagnose und Prognose des Funktionsverhaltens von Produkten werden Produktbegleitende Informationssysteme – so genannte Life Cycle Units (LCU) – entwickelt.

Vorgehensweise

Maschinenbauliche Standardkomponenten wie z.B. Lager, Federn oder Dämpfer sind in unterschiedlichen zunehmend komplexer werdenden Produkten wie Maschinen oder Anlagen integriert. Durch Diagnose der Standardkomponenten mit LCUs kann so auf den Zustand des übergeordneten komplexen Produkts geschlossen werden. So lässt sich der Entwicklungsaufwand der LCU einer Standardkomponente technisch und ökonomisch auf eine Vielzahl von Anwendungen verteilen. Die am Fachgebiet Montagetechnik und Fabrikbetrieb entwickelte Life Cycle Unit (LCU) ist ein mikroprozessorbasiertes Informationssystem, das mit Sensoren Daten aufnimmt, verarbeitet und über geeignete Schnittstellen zur weiteren Nutzung übermittelt. Die Auswertung der Daten in der LCU erfolgt mit Diagnose- und Prognosealgorithmen aus der Embedded Watchdog Agent Toolbox (EWA), die am Center for Intelligent Maintenance Systems (IMS) entwickelt wurde. Das IMS ist ein Gemeinsames Forschungslabor von der University of Michigan und der University of Wisconsin in USA.

Ergebnisse

Es wurde ein Konzept für die Hard- und Software von EWA/LCUs entwickelt, welches die modulare Integration von EWA Algorithmen in die LCU Hard- und Softwarearchitektur ermöglicht. Die erste Beispielanwendung für die EWA/LCU ist ein Wälzlager aus einem neuartigen Güterwagendreh-gestell. Mit einem eigens konstruierten Versuchsstand werden relevante Betriebsparameter überwacht und Nutzungsprofile zur Fehlererkennung ausgewertet.

Abbildung: Versuchsstand zur Lagerdiagnose

Partner

  • Center for Intelligent Maintenance Systems (IMS)
  • University of Michigan, USA
  • University of Wisconsin, USA

Förderung

Dieses Projekt wird seit Februar 2004 durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Amerikanische National Science Foundation (NSF) gefördert.

Abbildung: Regelmäßige internationale Projekttreffen

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