direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Einführung eines nachhaltigen Transferprozesses am Beispiel der projektorientierten Lehre

Projektlaufzeit:  bis März 2010

Überblick

Die Integration von induktiven und deduktiven Innovationspfaden zu einer systematischen Vorgehensweise zur gezielten Verbreitung von Innovationen aus der Wissenschaft in die Wirtschaft stellt die Grundlage für ein effektives Transferkonzept dar. Die Vorgehensweise umfasst eine Verbesserung bestehender Transferkonzepte durch themenspezifische Anpassung, die nachhaltige Bildung von Vertrauen durch beiderseitige Nutzenverhältnisse in Beziehungsnetzwerken sowie die Verzahnung von Innovationsverwertern und Innovationserzeugern.
Gegenstand dieses Transferprojektes ist die Umsetzung dieser Maßnahmen anhand eines durchgängigen Transferkonzeptes, das am Fachgebiet Montagetechnik und Fabrikbetrieb derzeit umgesetzt wird. Hierzu werden drei projektorientierte Lehrveranstaltungen umstrukturiert, um neben der Erfüllung curricularer Konformität einen möglichst hohen Transfererfolg bei der Durchführung von Industrieprojekten zu erzielen. Die Innovation des Vorhabens liegt in der systematischen Integration von induktiven und deduktiven Innovationspfaden zu einem sowohl angebots - als auch nachfrageorientiertem Transferkonzept für kmU (kleine und mittelständige Unternehmen) der Region Berlin Brandenburg. Hierfür sollen internationale projektorientierte Veranstaltungen als Werkzeug des Innovationstransfers genutzt werden. Die anwendungs- und kooperationsorientierten Kompetenzen bei Wissenschaftlern sowie insbesondere des wissenschaftlichen Nachwuchses sollen gezielt für einen personengebundenen Transfer in die Wirtschaft gestärkt werden. Das System soll insbesondere das Management für Kooperationen mit der Wirtschaft, speziell für regional angesiedelte kleine und mittlere Unternehmen, vereinfachen.

Ziele

Ziel ist es, mit Hilfe von internationalen und projektorientiertenLehrveranstaltungen einen effektiven Transfer von Wissen aus der Hochschule in die Wirtschaft zu ermöglichen. Hierdurch sollentechnische Innovationen aus dem Wissenschaftsbetrieb, in innovative Produkte, Prozesse und produktionsnahe Dienstleistungen überführt werden. Ein Transferprozessmanager wird mit den Professoren, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Studenten das innovative Transferkonzept umsetzen und schwerpunktmäßig kmU aus der Region Berlin/Brandenburgunterstützen. Dabei sollen neue Forschungsprojekte initiiert werden, die kmU aufgrund ihrer hohen operativen Auslastung nicht selbständigdurchführen könnten. Ziel ist die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen durch innovative Produkte und Verfahren im Rahmen eines solchen Transfernetzwerkes. Der Kern des Projektes ist in der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Unternehmen durch innovative internationale projektorientierte Lehre zu sehen. Während der induktive Technologiepfad (vom allgemeinen zumbesonderen) die Entwicklung in den Vordergrund stellt, wird bei der deduktiven Vorgehensweise (vom besonderen auf das allgemeine) die zulösende Aufgabe betrachtet. Die Aufteilung in den vertikalen und horizontalen Technologie- und Wissenstransfer stellt eine weitere Ebene dar.Der horizontale Transfer bezieht sich auf die Weitergabe von Wissen, Können und Artefakten von einer Region in eine anderen. Der vertikale Transfer ist die Transformation von Wissen in die Anwendung. Also der Werdegang der Technologie von der Grundlagen- zur angewandten Forschung, weiter über die technische und angewandte Entwicklung in die Anwendung. Wie in den Vorarbeiten angegeben, konnte festgestellt werden, dass durch die universitäre Lehre ein erheblicher Beitrag zum Technologietransfer geleistetwerden kann. Die Nutzung von international arbeitenden Teams hat gezeigt, dass ein großes Interesse auf Seiten der Unternehmen besteht.

Partner

  • Janke Engineering GmbH
  • APONEO Deutsche Versand-Apotheke
  • pi4_robotics GmbH

Förderung

Dieses Projekt mit dem Förderkennzeichen FKZ 03WWBE029 wird gefördert ausMitteln des Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung BMVBS unter Verwaltung des Projektträgers Forschungszentrum Jülich PTJ.

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe