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TU Berlin

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Einzelpunktlöten

Zielsetzung

Um elektrische und elektronische Bauteile verbinden zu können, werden häufig Massenlötverfahren aufgrund ihrer hohen Produktivität eingesetzt. Austechnischen oder wirtschaftlichen Gründen können jedoch nicht alleAnwendungen mit Massenlötverfahren gelötet werden. Daher hat das selektive Löten seinen festen Platz in der Elektronikproduktion. Bei den gebräuchlichen Verfahren zum automatisierten Punktlöten werden Lotdraht,-paste, -pulver oder -preforms an der Lötstelle aufgeschmolzen. Umbeim Löten von temperaturempfindlichen Schaltungsträgern die starkethermische Belastung der Lötstelle zu senken, muss der Wärmeeintrag indie Lötstelle bei hohen Arbeitstemperaturen minimiert werden. Dafür müssenneue Verfahren und Werkzeuge zum Aufschmelzen und Dosieren vonLotdraht eingesetzt werden. Ziel des Vorhabens ist es, eine grundlegendeTechnologie für das Löten auf temperaturempfindlichen Schaltungsträgern zu identifizieren und Grundlagen für ihre sichere Anwendung zu erarbeiten.

Vorgehensweise

Es wird der Ansatz verfolgt, durch separates Erwärmen von Lot und Lötstelle mit zwei unabhängigen Wärmequellen die thermische Belastung der Lötstelle zu senken. Das Lot wird vor dem Kontakt mit der Lotstelle aufgeschmolzen und in kleinen definierten Mengen an der Lötstelle dosiert. Die für die Benetzung an der Lötstelle erforderliche Energie wird durch Überhitzung des flüssigen Lotesan die Lötstelle übertragen. Um die Taktzeiten zu verkürzen, kann darüber hinaus die Lötstelle mit einem Halogenlichtkopf vorgewärmt werden.

Ergebnisse

In einem vorangegangenen Forschungsprojekt wurde in Zusammenarbeit mit der Firma Automatisierungstechnik Niemeier ein Flüssiglotdispenser
zum Aufschmelzen, Temperieren und Dosieren von Lotdraht entwickelt.
Zurzeit werden mit einem weiterentwickelten Flüssiglotdispenser in Verbindung mit einem Halogenlichtlötkopf Lötversuche auf Folienleitern durchgeführt. Bei diesen Experimenten
werden die Prozessparameter für beschädigungsfreies Löten der Folienleiter eruiert.

Förderung

Dieses Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unter dem Förderkennzeichen Se 485/24-1 gefördert.

Unser Partner

Automatisierungstechnik Niemeier GmbH (ATN), Berlin

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